Wie wird man eigentlich Berufsunfähig?
Alle Welt redet darüber wie wichtig es ist, sich gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit abzusichern. Als Student ist einem in der Regel aber relativ unklar, wie so ein Risiko eigentlich aussieht.
Es gibt allerdings sehr präzise Zahlen warum Menschen berufsunfähig werden und wie hoch das Risiko ist. Aktuell geht man davon aus, dass jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte in Deutschland vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters aus seinem Beruf aussteigen muss.
Für viele Menschen ist es überraschend, dass der größte Teil von Berufsunfähigkeit psychische Ursachen hat. Und wir reden hier nicht von Wahnsinn oder Schizophrenie, sondern die meisten (gerade Angestellte) Menschen leiden unter dem Burn-out-Symptomen oder Mobbing am Arbeitsplatz. Und so etwas lässt sich für niemand wirklich ausschließen.
Aus diesem Grund ist auch die nach wie vor weit verbreitete Unfallversicherung keine wirkliche Alternative zum Berufsunfähigkeitsschutz: Weniger als 10 % aller Fälle von Berufsunfähigkeit sind auf Unfälle zurückzuführen.
Hier ein Überblick zu den häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit.
Eine Absicherung gegen dieses Risiko ist auch schon im Studium sehr wichtig. Wenn man in dem gewünschten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten kann, ist im Zweifel das gesamte Studium umsonst. Oder aber man ist vielleicht bereits gesundheitlich vorbelastet, so dass man den Schutz nur unter Auflagen oder auch gar nicht mehr erhält.
Eine gute Absicherung gibt es bereits ab 12 € pro Monat. Einen unverbindlichen Angebotsvergleich bietet allmaxx unter http://allmaxx.de/berufsunfaehigkeit-student
Meinungen
3 Meinungen zu “Wie wird man eigentlich Berufsunfähig?”
Antworten



Ich habe mit 23 in den 80ern den Knick in der Birne bekommen. Solange man malochen geht, erklärt dich niemand für berufsunfähig…du kannst so schizophren sein wie du willst (oder wie ich) solange du malochst bist du nicht berufsunfähig und auch keine Frührente.
Die Frage ist also ehrlich beantwortet.
Ich möchte noch sagen, dass Wort Behindert oder Berufsunfähig ist eine Mehrheitsentscheidung, ich bin nur behindert, weil das Kleinbürgertum für mich ausschliesslich diesen Platz hat. Trotz Behinderung hatte kein Arzt Einwände mich zum Malochen in ein Labor zu schicken in dem Geräte im Wert von einer 3/4 Million stehen, zumal kein normaler Mensch blöd genug ist für dieses Gehalt eure Forschung zu schmeissen.
Logisch, ich konnte vom Gehalt der Uni auch nicht leben und wurde kränker und kränker,weil es nicht für eine menschenwürdige Wohnung reichte.
Also das ist Behinderung real…eine Entscheidung der kleinbürgerlichen Mehrheit mich auszugrenzen.
Das ist die Wahrheit, ich schwöre es.
Und all ihr gutbezahlten BWLer,…ihr seid eigentlich Schmarotzer eines Systems, bei dem Leute wie ich zum Hungerlohn eure Forschung machen. Ich mein mit dem hirnlosen Verkauf einer Reiseversicherung kannst du dein Eigenheim finanzieren und ich musste in einem Loch wohnen, weil es nur den Forschungsjob für mich gab.
Danke an Deutschland, ich sende meine Rechnung später..it is paytime..wehrtes Kleinbürgertum.
Als gelernter Bürokaufmann, also im Endeffekt in jedem Büroberuf ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung der Größte Schwachsinn den es gibt denn sogar Querschnittsgelehmter bekommt man keine Berufsunfähigkeit zugesprochen da man immer noch seinen Beruf aus üben kann!
Finde Halt das Berufsunfähigkeit für einige Berufe zwar gibt aber wer einen Büroberuf erlernt hat wird Schwierigkeiten bekommen diese dann auch für sich zu beanspruchen!!!
Es ist ein offenes Geheimis, das leider aber viele Studenten noch nicht kennen:
Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit sind nicht dasselbe. Dies fällt den Versicherungen insbesondere dann auf, wenn es zum Versicherungsfall kommt und sie zur Kasse gebeten werden. Soll heißen: Die Versicherungen versichern grundsätzlich jeden gegen Berufsunfähigkeit, dass sie nicht zahlen, verraten sie einem aber erst bei Eintritt des Versicherungsfalles!
Die Dienstunfähigkeit wird vom Dienstherren, also z.B. dem Freistaat Bayern (natürlich mit von ihm beauftragten Amtsärzten) festgestellt. Tut er dies, wird der Beamte in den Ruhestand versetzt mit erheblichen Kürzungen der Bezüge (die Entscheidung liegt nicht beim Beamten!).
Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist dann aber in aller Regel der Meinung, dass der Beamte sehr wohl noch in der Lage wäre, seinen Beruf auszuführen. Das nützt dem lieben z. B. Lehrerlein dann aber nichts, wenn ihn der Dienstherr seinen Beruf nicht mehr ausüben lässt.
Deshalb: Wer plant, eine Beamtenlaufbahn nach dem Studium einzuschlagen, sollte vorher sicherstellen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung auch im Falle einer Dienstunfähigkeit zahlt. Insbesondere Berufsverbände wie z.B. der BLLV können tatsächlich solche Versicherungen vermitteln (die häufige Aussage, es gäbe keine Versicherung, die dies anbiete, ist falsch!).
Deshalb: ganz genau darauf achten, wann die Versicherung wirklich zahlt!